Zeitleiste

Bisheriger Informationsaustausch mit DB Netz AG

8. Aug. 2018Die Anwohner erhalten ein Schreiben der DB Netz AG, dass Lärm und Erschütterungsmessungen durchgeführt werden sollen. Warum das passieren soll, wird nicht kommuniziert.
Erst auf Nachfrage von Anwohnern wird der Zusammenhang mit ABS 38 und den Bauplänen in Trudering klar.
Jan. 2019Information der Bezirksausschüsse 13, 14 und 15. Die Bahn informiert interessengesteuert.
25. Feb. 2019Die Anwohner haben einen Alternativvorschlag entwickelt, bitten das Projektteam um einen Termin und stellen ihn dem Projektteam der DB Netz AG vor. Es gibt die Zusage des Projektteams, diesen zu prüfen und regelmäßige Information der Anwohner und Kommunikation mit Ihnen aufzusetzen.
13. März 2019Die Anwohner informieren den BA15 weitreichend über die Pläne der Bahn und die Auswirkungen.
Daraufhin beschließt der BA15, den Anwohnervorschlag zu unterstützen und fordert die LHSt München auf, einen Ansprechpartner der Stadt München für alle Planungen im Zusammenhang mit ABS 38 zu benennen.
3. Apr. 2019Informationsveranstaltung der DB Netz AG im Forum des Altenheims Luise Kieselbach in Riem. Es kommen lt. Süddeutscher Zeitung mehr als 200 betroffene Anwohner. Das von der DB Netz AG konzipierte Markstandkonzept und damit die Veranstaltung scheitert am Andrang und den ungenügenden Informationen. Die Veranstaltung wird im Internet und klein in den Medien angekündigt. Eine aktive Information der Anwohner zum Termin und Inhalt der Veranstaltung durch DB Netz AG erfolgt nicht.
21. Mai 2019Auf Druck der Öffentlichkeit, der Medien und der politischen Gremien gibt es im Kulturzentrum Trudering eine 2. Veranstaltung. Die DB Netz AG verweist hier immer wieder darauf, dass sie ausschließlich plant und umsetzt, Auftraggeber ist das BMVI. Vor der Veranstaltung wurde der DB Netz AG von den Anwohnern ein konsolidierter Fragenkatalog übergeben. Die Beantwortung erfolgte teilweise.
24. Juli 2019Treffen mit dem Projekt TDKS unter Anwesenheit des Gesamtprojektleiters ABS 38. Das Treffen ist geprägt vom Unverständnis des Projektes ABS 38 gegenüber den Aktivitäten der Anwohnerinitiative im politischen Raum mit politischen Mandatsträgern, Bezirksausschuss, Stadtrat, OB, Landtags- und Bundestags-abgeordneten.

ABS 38 bestätigt die Ankündigung aus der Veranstaltung am 21.05.2019, dass aus der Anwohneralternative zwei eigene Alternativen der DB Netz AG abgeleitet wurden und diese mit einer Machbarkeitsstudie gegenüber der bisherigen Ausbauplanung verglichen werden sollen. Der Gesamtprojektleiter bezeichnet die bisherige Planung als Vorzugsvariante der DB Netz AG.

Nur nach Intervention der Anwohnerinitiative sagt die DB Netz AG zu, die ursprüngliche von den Anwohnern vorgeschlagene Variante einer planerischen Prüfung zu unterziehen. Die Variante wurde von der DB Netz AG bis zu diesem Zeitpunkt nicht geprüft. Das Ergebnis dieser Prüfung wird bis mindestens Ende September 2019 Zeit in Anspruch nehmen.

Parallel wurde mehrfach in den Medien über das Projekt berichtet. Es erschienen Reportagen im Münchner Merkur, der AZ und der Süddeutschen Zeitung, eine Fernsehreportage wurde in der Abendschau des Bayerischen Rundfunks gezeigt.